Dialogforum & Projekte

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Bauliche Entwicklung Neuhausen am Rheinfall

Erste Veranstaltung vom 20. Januar 2015 im Kirchgemeindehaus
Das erste Dialogforum «Bauliche Entwicklung Neuhausen am Rheinfall» vom 20. Januar 2015 im Kirchgemeindehaus hat einen sehr grossen Zuspruch erfahren. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für das Interesse und freut sich, den Dialog mit weiteren Veranstaltungen fortsetzen zu können.

Medienmitteilung (PDF)
Präsentation (PDF)
Riesiges Interesse am Dialogforum (PDF)


Einladung zu Quartier-Gesprächen
Um die Bevölkerung besser über die zukünftigen baulichen Stossrichtungen der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall sowie über konkrete Projekte zu informieren, hat der Gemeinderat das Dialogforum lanciert. Es wurde an der Auftaktveranstaltung am 20. Januar 2015 den Neuhauserinnen und Neuhauser vorgestellt. Im Rahmen der bevorstehenden Revision der Nutzungsplanung lädt der Gemeinderat Neuhausen am Rheinfall in einem nächsten Schritt die Neuhauser Bevölkerung zu drei Quartier-Gesprächen ein. Ziel dieser Gespräche ist es, mögliche Entwicklungen und Veränderungen in den jeweiligen Quartieren aufzuzeigen sowie auf Fragen und Bedürfnisse der Bevölkerung einzugehen und diese aufzunehmen.

Programm und Redner

  • 1. Begrüssung und Einleitung: Dr. Stephan Rawyler, Gemeindepräsident Neuhausen am Rheinfall
  • 2. Empfehlungen zur Gesamtrevision der Nutzungsplanung: Rolf Hähnle, Haag Hähnle GmbH, Biel
  • 3. Mögliche Entwicklungen in Quartieren: Konradin Winzeler, Winzeler Bühl, Schaffhausen
  • 4. Stellungnahme der gemeinderätlichen Kommission
  • 5. Fragerunde

5. Bevölkerungsrundgang Zentrum

Der Neuhauser Gemeinderat hat zum DIALOGFORUM «Bauliche Entwicklung Neuhausen am Rheinfall - Bevölkerungsrundgang Zentrum» eingeladen.

Der Rundgang führte über: Industrieplatz mit SIG Areal, Wildenstrasse - Chilesteig sowie Posthof und Schulhaus Kirchacker. Anschliessend an den Rundgang wurde in der Rhyfallhalle Kaffee und Kuchen offeriert.

Moderiert wurde der Bevölkerungsrundgang von Katrin Jaggi (dipl. Architektin ETH SIA).

Medienmitteilung (PDF)
Broschüre Bevölkerungsrundgang (PDF)

Informationsveranstaltungen

Bauliche Entwicklung Neuhausen am Rheinfall - Totalrevision Nutzungsplanung
Der Neuhauser Gemeinderat lädt ein zum DIALOGFORUM «Bauliche Entwicklung Neuhausen am Rheinfall - Totalrevision Nutzungsplanung».

Die Veranstaltung informiert über den Entwurf des Gemeinderats zur Totalrevision des Zonenplans, der Bauordnung und des Richtplans Zentrumszone (Information und Mitwirkung gemäss Art. 4 RPG). Die Unterlagen sind auf der Bauverwaltung einzusehen oder auf http://www.neuhausen.ch unter der Rubrik 'Dialogforum und Projekte' abrufbar.

Wann: Dienstag, 14. Juni 2016, 19.00 Uhr
Ort: Evang.-ref. Kirchgemeindehaus, Zentralstrasse 32, 8212 Neuhausen am Rheinfall
Moderation: Generis AG

Wir freuen uns auf Sie


Bauliche Entwicklung Neuhausen am Rheinfall - Bevölkerungsrundgang Zentrum
Der Neuhauser Gemeinderat lädt ein zum DIALOGFORUM "Bauliche Entwicklung Neuhausen am Rheinfall - Bevölkerungsrundgang Zentrum".

Der Rundgang führt über: Industrieplatz mit SIG Areal, Wildenstrasse - Chilesteig sowie Posthof und Schulhaus Kirchacker. Anschliessend an den Rundgang wird in der Rhyfallhalle Kaffee und Kuchen offeriert.

Wann: Samstag, 5. März 2016, 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr
Treffpunkt: Industrieplatz
Moderation: Katrin Jaggi, dipl. Architektin ETH SIA

Wir freuen uns auf Sie


Informationsveranstaltung zur allgemeinen Verkehrssituation in der Gemeinde und dem Konzept «Langsamverkehr»
Am 11. November 2015 wurde dem Gemeinderat von Neuhausen am Rheinfall eine Petition mit 500 Unterschriften zur Verkehrssituation an der Kreuzung Klettgauer-/Engestrasse überreicht. Daraufhin hat der Gemeinderat entschieden, im Januar 2016 eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung zur allgemeinen Verkehrssituation in der Gemeinde und dem Konzept «Langsamverkehr» durchzuführen.

Am Mittwoch, 20. Januar 2016, war die Neuhauser Bevölkerung ab 19.00 Uhr zur Informationsveranstaltung eingeladen. Dieser Einladung ist eine stattliche Zahl von Personen gefolgt.
In einem ersten Teil erläuterte Gemeindepräsident Dr. Stephan Rawyler die bereits getroffenen Massnahmen und gab einen Ausblick auf denkbare weitere Massnahmen. Danach konnten die Anwesenden Fragen stellen und über das Gehörte diskutieren. In einem zweiten Teil stellte der Sachbearbeiter Raumplanung, Thomas Felzmann, das Konzept «Langsamverkehr» vor. Im Anschluss daran konnten die Anwesenden nochmals Fragen stellen.

Präsentation Konzept Langsamverkehr (PDF)
Präsentation Verkehrssituation (PDF)

Studie Haag Hähnle

Empfehlungen zur generellen Revision der Nutzungsplanung

Grundlagen zur Siedlungserneuerung und Siedlungsentwicklung & Ortskernplaung mit städtebaulichem Leitplan
Bearbeitung: haag hähnle gmbh, raumplanung städtebau

Wichtiger Hinweis
Sowohl die in der vorliegenden Studie aufgeführten Erneuerungs- und Entwicklungspotenziale als auch die Umstrukturierungs- und Verdichtungsgebiete dürfen trotz ihrer bildlichen Darstellungen und textlichen Aussagen nicht als planerische Vorgabe oder als feste Absicht des Planungsreferats oder des Gemeinderats verstanden werden. Die Darstellungen entsprechen einer Versuchsanordnung zur Erfassung der Umstrukturierungs- und Entwicklungspotenziale ohne Nachweis ihrer ökonomischen, politischen oder praktischen Durchführbarkeit. Sie sind keinesfalls als Vorgabe für die Erarbeitung von Überbauungskonzepten zu betrachten.

Grundlagen zur Siedlungserneuerung und Siedlungsentwicklung (PDF)
Grundlagen zur Siedlungserneuerung und Siedlungsentwicklung Anhang (PDF)
Pläne zur Siedlungserneuerung und Siedlungsentwicklung (PDF)
Ortskernplanung und Städtebaulicher Leitplan (PDF)
Städtebaulicher Leitplan (PDF)

Häufige Fragen

1. Entwicklung der Gemeinde – Gesamtrevision Nutzungsplanung

  • Warum startet die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall ein Dialogforum?
    In den letzten Monaten mehrten sich in der Neuhauser Bevölkerung Stimmen, die ausführlichere Informationen und Mitwirkungsmöglichkeiten zu Bauprojekten in der Gemeinde forderten. Dieses Bedürfnis hat der Gemeinderat aufgenommen und ein Dialogforum mit der Bevölkerung gestartet. Damit möchte er die Bevölkerung stärker über die zukünftigen baulichen Stossrichtungen in Neuhausen am Rheinfall sowie über konkrete Projekte informieren und in deren Entwicklung einbeziehen.

    Am 20. Januar 2015, hat die Auftaktveranstaltung des Dialogforums stattgefunden. Das Interesse war enorm: Knapp 200 Neuhauserinnen und Neuhauser fanden sich ein, um einen Überblick über das Dialogforum, die aktuellen Entwicklungsschwerpunkte in Neuhausen am Rheinfall und die bevorstehende Revision der Nutzungsplanung zu erhalten.

    An insgesamt drei Quartiergesprächen wurden die Einwohnerinnen und Einwohner von Neuhausen am Rheinfall nun vertieft über die empfohlenen Entwicklungen in einzelnen Quartieren informiert, welche im Zonenplan-Entwurf vorgesehen sind. Am Dienstag, 7. April 2015 fand das erste Quartiergespräch mit rund 60 interessierten Teilnehmern statt. Bewohner der Quartiere Brunnenwiesen, Herbstäcker, Rundbuck, Birch und Langacker waren eingeladen, über die Vorschläge des Zonenplan-Entwurfs zu diskutieren.

    Am 4. Mai 2015 fand das zweite Quartiergespräch für das Oberdorf mit Scheidegg und Charlottenfels, am 22. Juni das dritte Quartiergespräch für die Quartiere Unterdorf mit Zentrum statt. Die Pläne der SIG Gemeinnützigen Stiftung für das SIG Areal wurden am 12. August 2015 der Bevölkerung vorgestellt.

  • Warum wird eine Gesamtrevision der Nutzungsplanung fällig?
    Nach über 15 Teilrevisionen des Zonenplans ist die Gemeinde vom kantonalen Planungs- und Naturschutzamt des Kantons angehalten, im Rahmen einer Gesamtrevision den Zonenplan sowie die Bauordnung anzupassen. Dies entspricht auch dem Bedürfnis der Gemeinde, neue Entwicklungen in der Gemeinde anzustossen.

    Dazu wurde das Bieler Städte- und Raumplanungs-Büro Haag Hähnle GmbH beauftragt, zwei Studien mit Empfehlungen zur Siedlungserneuerung und -entwicklung sowie zur Ortskernplanung zu konzipieren. Basierend auf diesen Empfehlungen hat die Gemeinde zusammen mit dem Neuhauser Raumplaner Konradin Winzeler Entwürfe für den Zonenplan und die Bauordnung erstellt.

  • Wie viel Entwicklung bzw. Wachstum strebt der Gemeinderat Neuhausen am Rheinfall in den nächsten Jahren an?
    Mit der Annahme der RPG-Revision 2013 hat das Volk entschieden, den Verschleiss von Kulturland einzudämmen und die Innenentwicklung in Dörfern zu fördern. Der Kanton Schaffhausen ist nun angehalten, im Richtplan aufzuzeigen, wie die Entwicklung nach innen erfolgen soll. Vom Kanton kommt deshalb die Vorgabe, die Gebiete zwischen Beringen und Thayngen als Entwicklungsschwerpunkte zu betrachten und in diesem Agglomerationskernraum in 15 Jahren rund 7‘200 zusätzliche Einwohner anzusiedeln.

    Der Gemeinderat strebt ein jährliches Bevölkerungswachstum von 0.5 % an, was rund 50 Zuzügern pro Jahr entspricht. Der Gemeinderat kann jedoch aktuell noch keine Aussagen machen, ob und wie sehr die Bevölkerung in den nächsten 20 bis 50 Jahren wachsen wird. Zudem hatte Neuhausen letztes Jahr sogar einen leichten Rückgang der Bevölkerung zu verzeichnen.

    Fakt ist jedoch, dass der Raumbedarf der heutigen Bevölkerung steigt und dass viele Gebäude in Neuhausen nicht mehr den heutigen Wohnbedürfnissen entsprechen und deshalb um- oder neugebaut werden sollten.

  • Wird Neuhausen am Rheinfall nicht zu einer Schlafstadt, wenn der Schwerpunkt der Gemeindeentwicklung auf der Verbesserung der Wohnqualität liegt?
    Der Gemeinderat setzt sich nach wie vor dafür ein, dass Neuhausen am Rheinfall ein attraktiver Wirtschafts- und Arbeitsstandort bleibt. Die Strukturen (z.B. Schulen, Einkaufsmöglichkeiten etc.) sind genügend tragfähig, um auch Pendlerinnen und Pendler aufnehmen zu können.

  • Was unternimmt die Gemeinde gegen das Lädelisterben?
    Mit dem Lädelisterben steht Neuhausen am Rheinfall nicht alleine da - die Mehrheit der Schweizer Gemeinden sieht sich mit diesem Problem konfrontiert. In Neuhausen am Rheinfall ist beispielsweise der Verein Ortsmarketing Neuhausen bestrebt, dem Lädelisterben entgegenzuwirken.
    Die Situation hat sich nach der Aufwertung des Schweizer Frankens anfangs 2015 weiter verschärft – der Einkaufstourismus auf deutscher Seite hat nochmals zugenommen. Neuhausen am Rheinfall als Grenzgemeinde ist davon besonders betroffen. Auch grosse Einkaufszentren in Herblingen und Feuerthalen ziehen viele Konsumentinnen und Konsumenten aus Neuhausen am Rheinfall an, welche diese den lokalen, kleinen Läden vorziehen. Zudem hat auch der Internet-Einkauf für Konsumgüter stark zugenommen. Dies zwingt Gewerbe- und Handelsbetriebe noch innovativer und kundenorientierter zu werden, damit die Kundschaft gehalten werden kann.


2. Entwicklungen im Brunnenwiesenquartier und Herbstäcker mit Rundbuck, Birch und Langacker

  • Ist das Gebiet bei der Chlaffentalstrasse eine Bauzone?
    Ja es ist in der Bauzone. Aktuell ist es aber noch eine Freihaltezone, die nicht bebaut werden darf. Das Gebiet weist möglicherweise eine schutzwürdige Flora und Fauna auf, dies gilt es jetzt mit einer neuen Untersuchung zu überprüfen.

    Was passiert mit den Schrebergärten des Kleingartenvereins?
    Es ist noch nicht entschieden, ob die Fläche oder allenfalls nur eine Teilfläche überbaut werden soll oder nicht. Der Entscheid hat sich herausgezögert, da keine Teilrevision des Zonenplans mehr erlaubt ist, um eine nötige Umzonung vorzunehmen. Falls es zu einer Überbauung kommen würde, würde Realersatz für Häuser und Grillstellen geleistet werden.

    Welche Gebiete werden nicht verändert?
    Grosse Gebiete wie Neuberg, Herbstäcker, Rundbuck und Birch sollen unverändert bleiben.


3. Entwicklungen im Oberdorf mit Scheidegg und Charlottenfels

  • Wird das Gebiet Schloss Charlottenfels und Landgut Löwenstein überbaut?
    Nein, das Gebiet bleibt in der Landwirtschaftszone. Auch der Kanton Schaffhausen als Grundeigentümer hat auf eine Umzonung verzichtet. Somit bleiben das Gebiet Schloss Charlottenfels und das Landgut Löwenstein unverändert.

  • Wird der Galgenbuck überbaut?
    Der Galgenbuck ist keine Bauzone, weshalb der ganze Bereich nicht überbaut werden darf und soll.

  • Wird die Gemeindegärtnerei einen neuen Standort beziehen?
    Es ist geplant, dass der bisherige Standort der Gemeindegärtnerei in eine Wohnzone 3 umgezont wird. Diskutiert wird eine Zusammenlegung des Werkhofs mit der Gemeindegärtnerei, welche beim Rundbuck vorgesehen wäre.


4. Entwicklungen im Unterdorf mit Zentrum

  • Was ändert sich mit der neuen Zentrumszone?
    Neu soll es eine einzige Zentrumszone geben. In dieser gilt anders als heute eine Regelbauweise, mit der Grenz- und Gebäudeabstände sowie die maximale Höhe von 20 m vorgegeben ist. Ziel ist eine hochwertige Siedlungsqualität mit einem Nutzungsangebot von Handel, Dienstleistungen, Wohnen etc., welches den verschiedenen Ansprüchen der Bevölkerung gerecht wird. Bei besonderen Projekten, für welche ein Quartierplan zu erlassen ist, kann, sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind, eine maximal Höhe von 40 m künftig bewilligt werden. Das Baureferat schlägt zusätzlich vor, dass eine Baukommission eingesetzt werden soll, welche Quartierpläne und Baugesuche prüfen und den Gemeinderat beraten soll.

  • Wie wird die Attraktion des Rheinfalls geschützt?
    Der Rheinfall steht schon seit Jahrhunderten nicht für sich allein in einer unberührten Naturlandschaft, sondern in einer vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft. Die Fragestellung wird aber aktuell vom Kanton im «Masterplan Rheinfall» behandelt. Der Gemeinderat prüft bereits heute bei jedem Bauprojekt im Perimeter des Rheinfalls, ob dieses mit dem Ortsbild und dem Rheinfall verträglich ist.



5. Projekt Kirchacker

  • Wäre eine verkehrsfreie Zone von der Bahnhofstrasse bis zur Industriestrasse bei der Zentralstrasse möglich?
    Bei der Beruhigung und Attraktivierung des Ortszentrums wurden neben den Varianten Zone 50 und Zone 30 (diese wurde realisiert) auch die Zonen 20 sowie eine autofreie Zone geprüft. Letzte wurde abgelehnt, da Neuhausen am Rheinfall viel zu wenig Personen hat, welche das Neuhauser Zentrum zu Fuss aufsuchen und dort einkaufen wollen, um eine Fussgängerzone mit Läden am Leben erhalten zu können. Als eine der Stärken des Neuhauser Zentrums wurde vielmehr festgehalten, dass man in Neuhausen am Rheinfall in unmittelbarer Nähe zu den Läden und Restaurants ebenerdig parkieren kann. Um die Situation für Fussgängerinnen und Fussgänger zu verbessern, wurden dafür die Trottoirs wesentlich breiter ausgestaltet und zugleich die Fahrbahnen deutlich verengt.

  • Wo wird ein «Platz für Alli» entstehen?
    Die Jury und der Gemeinderat sind der Meinung, dass der neue "Platz für alli" an der Zentralstrasse städtebaulich optimal positioniert ist und so Neuhausen am Rheinfall zu einem erkennbaren Zentrum kommt. Dazu würde das heutige Gemeindehaus, welches - wie im Gegensatz zu anderen Liegenschaften entlang der Zentralstrasse – nicht denkmalschutzwürdig ist, weiter hinten Richtung Schulhaus neu aufgebaut werden.

  • Wird die Migros im Neuhauser Zentrum bleiben?
    Die Migros muss für die Zeit ab 2019 einen neuen Standort suchen, da sie an der Wildenstrasse nicht mehr bleiben kann. Die neue Grundeigentümerin hat für den Gebäudekomplex Wildenstrasse bereits neue Pläne ausgearbeitet, die mit einer Migrosfiliale nicht kompatibel sind.

    Der Standortentscheid der Migros fiel jedoch nicht auf das Neuhauser Zentrum, sondern auf das RhyTech-Areal. Der Gemeinderat bedauert, dass aufgrund des Entscheids der Migros Ostschweiz das Neuhauser Zentrum geschwächt wird.

    Der Studienauftrag Projekt Kirchacker mit dem hervorgegangenen Siegerprojekt des Architektenbüros Caruso St. John war jedoch nicht umsonst. Erstens hat die Migros Ostschweiz einen grossen Teil der Kosten des Projekts Kirchacker übernommen, so auch der Bund und Kanton. Zweitens wurde nicht nur für die Sanierung und den Neubau des Schulhauses eine Studie durchgeführt, sondern für das ganze Areal.

    Welche Teile des Projekts Kirchacker des Studienauftrags nun nach der Entscheidung von Migros Ostschweiz umgesetzt werden können, wird der Gemeinderat in den kommenden Wochen sorgfältig prüfen. Dazu dürfte vorab die überzeugende Ergänzung des Schulhauses Kirchacker gehören; der flexible Vorschlag für das Projekt Kirchacker lässt es zu, dass auch nur einzelne Etappen gebaut werden.

  • Was passiert mit dem Schulhaus Kirchacker?
    Der Gemeinderat hat es bei der Ausschreibung des Studienauftrags bewusst offen gelassen, ob das Schulhaus Kirchacker abgerissen oder saniert werden soll. Die Bausubstanz ist nicht gut, das Gebäude hat aber einen hohen emotionalen und identitätsstiftenden Charakter, weshalb sich der vom obsiegenden Team vorgeschlagene Erhalt trotz Mehrkosten rechtfertigt.

  • Wird der Feuerwehr-Standort im Kirchacker erhalten bleiben?
    Der Gemeinderat prüft Alternativstandorte, auch auf dem SIG-Areal. Ein Ziel des Studienauftrags war es, nachzuweisen, dass die Gemeinde eine selbständige Lösung finden kann. Vertiefte Zusammenarbeitsmöglichkeiten werden einerseits mit der Werkfeuerwehr, aber auch mit der städtischen Feuerwehr geprüft.

  • Was passiert mit dem Werkhof?
    Die Gärtnerei und der Werkhof sollen in das Gebiet Rundbuck kommen, wobei Gärtnerei und Werkhof künftig enger zusammenarbeiten sollen. Der Kleintierzüchterverein ist hiervon nicht betroffen. Es ist mit Kosten von Fr. 4.5 Mio. zu rechnen, wobei für das Land der Gärtnerei mit einem Erlös von Fr. 1 Mio. gerechnet werden darf, so dass sich effektive Kosten von Fr. 3.5 Mio. ergeben dürften. Diese Zahlen sind jedoch erst geschätzt und enthalten einen Spielraum von wenigstens /- 25 %. Die Entsorgung von Abfällen wie Glas, Metall und Altkleider wird weiterhin im Zentrum möglich sein.



6. Projekt RhyTech-Areal

  • Warum werden so hohe Türme gebaut?
    Der aktuell gültige Zonenplan, der vom Volk am 9. Juni 2013 angenommen wurde, lässt
    zwei höhere Gebäude zu. Der vorliegende Quartierplan wird die Höhen definitiv festlegen. Maximal zulässig sind gemäss Zonenplan 80 m und 60 m. Der Quartierplan sieht nun maximale Höhen von 77.50 m respektive von 59.50 m vor (jeweils inklusive technisch bedingte Aufbauten).

  • Wie sieht das weitere Vorgehen aus?
    Am 29. April 2015 wurde die Gemeinde öffentlich über den «Quartierplan RhyTech» orientiert. Dieser wurde bis am 15. Mai öffentlich aufgelegt. Ende Juli 2015 hat der Gemeinderat über die Einsprachen entschieden. Nun steht der Rechtsmittelweg an den Regierungsrat offen.



7. Entwicklungen auf dem SIG Areal

  • Was geschieht auf dem SIG Areal?
    Am 12. August 2015 stellte die SIG Gemeinnützige Stiftung als Grundeigentümerin im vierten Quartiergespräch der Bevölkerung die Pläne für die künftige Entwicklung des SIG Areals vor. Die SIG Gemeinnützige Stiftung hat 2011 das Areal übernommen, um den Bestand dieses für Neuhausen am Rheinfall wichtigen Areals zu sichern. Ziel ist es nun, das bisher «geschlossene» Quartier über mehrere Jahre hinweg zu öffnen und einen belebten Begegnungsort zu schaffen. Vorgesehen sind Mischnutzungen, die Platz für Wohnen, Arbeiten, Dienstleistungen, Bildung und Freizeit ermöglichen.
    Mit der Erarbeitung eines Leitbildes für die Gesamtplanung des SIG Areals sowie einer Testplanung für die Präzisierung der formulierten Ziele wurde der Transformationsprozess initiiert. Prioritär ist die Entwicklung von leerstehenden Gebäuden, Freiflächen und schlechter Bausubstanz im nördlichen Teil des Areals.

  • Was beinhaltet das Projekt Grünerbaum?
    Mit dem Projekt Grünerbaum wird der Transformationsprozess auf dem SIG Areal eingeläutet. Das markante, heute leerstehende Gebäudeensemble zwischen Industrieplatz und Badstrasse, bestehend aus den Gebäuden Hochbau, Grünerbaum und Weinberg, wird vom Industriesgebäude zu einem von Leben erfülltem Bereich, welcher vorab Wohnen, aber auch Dienstleistungen wie möglicherweise ein Restaurant im Erdgeschoss anbieten wird.
    Mit einer attraktiven Mischnutzung soll der Gebäudekomplex als wichtiger Zeitzeuge nach denkmalpflegerischen Grundsätzen zu neuem Leben erweckt werden. Im Erdgeschoss entsteht eine Mischung mit öffentlicher Nutzung. In den Obergeschossen stehen dem Innenhof zugewandte Wohnnutzungen im Vordergrund. So wird eine neue Durchmischung geschaffen, die das Areal langfristig belebt. Zudem wird der Industrieplatz bis zum Verwaltungsgebäude I erweitert, was mit Blick auf die wichtige Funktion dieses Platzes hocherfreulich ist.
    Im Frühjahr 2015 wurde die Projektierung gestartet – Anfang 2016 erfolgt gemäss heutiger Absicht die Baueingabe. Der Baustart ist auf das zweite Halbjahr 2016 terminiert, sodass das Projekt Grünerbaum voraussichtlich Ende 2017 fertiggestellt werden kann.

  • Kommt die Sammelstrasse Süd?
    Die Überlegungen zur Sammelstrasse Süd sind noch nicht vom Tisch. Es hängt davon ab, welche Art von Verkehr in Zukunft zu erwarten ist. Je mehr Verkehr und insbesondere Lastwagenverkehr die Strassen belasten, desto eher ist die Realisierung der Sammelstrasse zu prüfen. Der Schwellenwert für den Bau der Sammelstrasse Süd ist bis anhin jedoch noch nicht erreicht worden.

  • Wo finde ich weitere Informationen zum SIG Areal?
    Die SIG Gemeinnützige Stiftung hat für das SIG Areal eigens eine neue Webseite lanciert, die aktuelle Informationen zur generellen Planung und zum Projekt Grünerbaum beinhaltet (www.sigareal.ch).



8. Verkehrsentwicklung in Neuhausen am Rheinfall

  • Wie wirken sich neue Bauprojekte auf den Verkehr in Neuhausen am Rheinfall aus?
    Der Gemeinderat ist sich bewusst, dass der Verkehr bei weiteren Bauprojekten ein limitierender Faktor ist und das gewisse Strassen, allen voran die Zollstrasse und Rosenbergstrasse, völlig überlastet sind. Das hat mitunter damit zu tun, dass der Kanton die Verbindung Schaffhausen-Klettgau priorisiert.

    In Anbetracht dessen verlangt die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall von Investoren, bei der Planung neuer Bauprojekte parallel auch ein Verkehrskonzept auszuarbeiten.

    Bei der Planung des Rhytech-Areals wurde beispielsweise auch eine Verkehrsstudie in Auftrag gegeben. Da es beim Rhytech-Areal jedoch nur eine Strasse gibt, welche die Zufahrt für Lastwagen erlaubt, sind die Möglichkeiten eines Verkehrskonzepts beschränkt.

    Die Gemeinde prüft bereits heute, ob bei neuen, grösseren Wohnungsüberbauungen die Anzahl Parkplätze limitiert oder die Bauherrschaft zur Abgabe von subventionierten SBB General-Abonnements für die Mieter verpflichtet werden kann.

    Diese Massnahmen sollen bewirken, dass neue Bauprojekte nur in einem erträglichen Ausmass den Verkehr weiter belasten.

  • Welchen Einfluss wird der Galgenbucktunnel auf den Verkehr haben?
    Der Galgenbucktunnel wird ab Herbst 2019 zu einer Verkehrsberuhigung führen, da schätzungsweise rund ein Drittel des bisherigen Verkehrs zwischen dem Klettgau und Schaffhausen den Galgenbucktunnel benützen wird.

  • Welche Züge halten an der neuen Bahnstation «Rheinfall» ab Dezember 2015 Richtung Zürich?
    Die S9-Züge Zürich-Schaffhausen halten in der Hauptverkehrszeit im 30‘ Takt, in der Nebenverkehrszeit im 60‘ Takt (Richtung und Gegenrichtung).
    Die S22-Züge Jestetten-Singen halten nur in der Nebenverkehrszeit im 60‘ Takt (Richtung und Gegenrichtung), sofern die Mittel des Kantons ausreichen, dass er diesen Zug bestellen kann.

  • Welche Züge Richtung Zürich und Winterthur werden ab Dezember 2015 neu wieder in Neuhausen (jetzige Station) halten?
    Die S9-Züge Zürich-Schaffhausen halten in der Hauptverkehrszeit im 30‘ Takt, in der Nebenverkehrszeit im 60‘ Takt (Richtung und Gegenrichtung).
    Die S22-Züge Jestetten-Singen halten nur in der Nebenverkehrszeit im 60‘ Takt (Richtung und Gegenrichtung), sofern die Mittel des Kantons ausreichen, dass er diesen Zug bestellen kann.
    Die S33-Züge Winterthur-Schaffhausen halten im 30‘ Takt (Richtung und Gegenrichtung).
    Die S24-Züge Zürich Flughafen-Schaffhausen-Thayngen halten im 60‘ Takt (Richtung und Gegenrichtung; bis anhin S16).
    Die S11 (Zusatzzüge) Zürich-Winterthur-Schaffhausen halten nur in der Hauptverkehrszeit (Richtung und Gegenrichtung).



Übersicht der schriftlichen Anfragen der Bevölkerung (PDF)
Faktenblatt Häufigste Fragen (PDF)

Orientierung Quartierplan RhyTech

Orientierung Quartierplan RhyTech

Orientierende Unterlagen
Nachstehend sind die rechtsverbindlichen Unterlagen (Quartierplan Vorschriften, Quartierplan) sowie die orientierenden Unterlagen (Planungsbericht, Umweltbericht, Verkehrsgutachten, Projekt Matisee) zum Download bereitgestellt.

  • Planungsbericht Quartierplan RhyTech-Quartier, Teilgebiet A vom 21. April 2015, Planpartner AG
  • Umweltbericht vom 19. März 2015, magma ag
  • Verkehrsgutachten vom 30. November 2012, Ernst Basler Partner
  • Projekt Matisse, Pläne 1 bis 6 vom Juni 2012



Orientierende Unterlagen (PDF)

Rechtsverbindliche Bestandteile

Quartierplan Vorschriften (PDF)
Quartierplan (PDF)


Beschluss Gemeinderat
Beschluss Gemeinderat (PDF)


Genehmigung Regierungsrat
Der Quartierplan RhyTech wurde vom Regierungsrat des Kantons Schaffhausen mit Beschluss vom 12. Juli 2016 genehmigt. Gegen diesen Entscheid wurde beim Obergericht des Kantons Schaffhausen keine Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Somit ist der Quartierplan mit Beschluss vom 12. Juli 2016 rechtskräftig.
Beschluss Regierungsrat (PDF)

Orientierung Quartierplan Posthof Süd

Orientierung Quartierplan Posthof Süd

Orientierende Unterlagen
Nachstehend sind die rechtsverbindlichen Unterlagen (Quartierplan Vorschriften, Quartierplan, Erläuternder Bericht) zum Download bereitgestellt.

Erläuternder Bericht (PDF)

Rechtsverbindliche Bestandteile

Quartierplan Vorschriften (PDF)
Quartierplan (PDF)


Beschluss Gemeinderat

Beschluss Gemeinderat (PDF)


Genehmigung Baudepartement

Der Quartierplan Posthof Süd wurde vom Baudepartement des Kantons Schaffhausen mit Verfügung vom 21. Dezember 2015 genehmigt.

Verfügung des Baudepartements des Kantons Schaffhausen (PDF)

Studienauftrag Kirchackerareal

Studienauftrag Kirchackerareal

Die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall hat von August 2014 bis Februar 2015 in Zusammenarbeit mit der Migros Genossenschaft Ostschweiz einen einstufigen, nicht anonymen Studienauftrag im selektiven Verfahren mit sieben Teams durchgeführt, um Vorschläge für ein neues Zentrum im Gebiet Kirchacker zu erlangen. Das Beurteilungsgremium empfiehlt den Beitrag des folgenden Teams zur Weiterbearbeitung:

  • Caruso St John Architects, Zürich
  • antón & ghiggi landschaft architektur, Zürich


Nachstehend sind folgende Unterlagen (Jurybericht, Ansicht West, Situation EG, Visualisierung 1, Visualisierung 2) zum Download bereitgestellt.

Jurybericht (PDF)
Ansicht West (PDF)
Situationsplan Erdgeschoss (PDF)
Visualisierung 1 (PDF)
Visualisierung 2 (PDF)

Studienauftrag Industrieplatz Nord

Studienauftrag Industrieplatz Nord

Siegerprojekt der Arbeitsgemeinschaft Tony Fretton Architects, London, und Blättler Dafflon aus Zürich

Der Industrieplatz ist ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt in der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall, wie dies auch der kantonale Richtplan vorsieht. Auf den Grundstücken 716 – 719 im Teilgebiet Industrieplatz Nord könnte in den kommenden Jahren ein weiterer wichtiger Baustein für die Entwicklung von Neuhausen am Rheinfall entstehen. Ein in den letzten Monaten durchgeführter Architekturwettbewerb bestätigt die Machbarkeit einer Aufwertung des Industrieplatzes sowie von attraktiven öffentlichen Flächen im Erdgeschoss und modernen Wohnungen in den Obergeschossen.

Die aus namhaften unabhängigen Architekten, Vertretern der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall und der Halter AG als Entwicklerin zusammengesetzte Jury hat das Projekt «Neighbourhood» der Arbeitsgemeinschaft Tony Fretton Architects, London / Blättler Dafflon Architekten, Zürich einstimmig aus dem hochkarätigen Teilnehmerfeld zum Sieger erkoren.

Überzeugendes Ergebnis
Aus­ge­lobt wur­de der Stu­di­en­auf­trag für den In­dus­trie­platz Nord von der Hal­ter AG Zü­rich, den die Ge­mein­de Neu­hau­sen am Rhein­fall be­glei­te­te. Das Ziel war es, mit dem Stu­di­en­auf­trag zu klä­ren, ob und wie die städ­te­bau­li­che Si­tua­ti­on und die An­bin­dung an die neue S-Bahn­hal­te­stel­le Neu­hau­sen Rhein­fall durch ei­ne neue Platz­ge­stal­tung so­wie ei­ne Neu­be­bau­ung der pri­va­ten Grund­stü­cke ver­bes­sert wer­den kann.

Die sechs qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Stu­di­en zeig­ten die ge­wünsch­te Band­brei­te von Lö­sungs­an­sät­zen auf, sodass ei­ne um­fas­sen­de Dis­kus­si­on über die wünsch­ba­re städ­te­bau­li­che Ent­wick­lung am In­dus­trie­platz im Be­ur­tei­lungs­gre­mi­um er­mög­licht wur­de. Nach ein­stim­mi­ger Auf­fas­sung des Be­ur­tei­lungs­gre­mi­ums hat die Stu­die der Ar­beits­ge­mein­schaft To­ny Fret­ton Ar­chi­tects, Lon­don, und Blätt­ler Daff­lon aus Zü­rich ei­ne über­zeu­gen­de Ant­wort auf die Si­tua­ti­on ge­ge­ben, wel­che ins­be­son­de­re auch ei­ne gu­te Ent­wick­lung auf den wei­te­ren Sei­ten des In­dus­trie­plat­zes zu­lässt. Die Stu­die sieht ei­nen drei­tei­lig ab­ge­stuf­ten Bau­kör­per­mit ei­ner ma­xi­ma­len Hö­he von 38 m vor, der Pu­bli­kums­flä­chen im Erd­ge­schoss und vor­aus­sicht­lich 56 Woh­nun­gen in den Ober­ge­schos­sen be­inhal­tet.

Weiteres Vorgehen
Die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall wird auf Basis der siegreichen Studie in Zusammenarbeit mit Halter AG nun die erforderlichen planungsrechtlichen Grundlagen erarbeiten, so vorab die Anpassung des Richtplans für die Kernzone I. Der Baubeginn kann mit optimalen Bewilligungsablauf frühestens im Jahr 2017 erfolgen.

Informationen zum Studienauftrag:
1-stu­fi­ges Ver­fah­ren auf Ein­la­dung mit Zwi­schen­be­spre­chung mit fol­gen­den Teil­neh­mern:

  • Buol & Zünd Architekten, Basel
  • ARGE Tony Fretton, London; Blättler Dafflon, Zürich
  • Marcel Meili Markus Peter Architekten, Zürich
  • Park Architekten, Zürich
  • Zanoni Architekten, Zürich
  • Züst Gübeli Gambetti Architekten, Zürich


Medienmitteilung (PDF)
Situationsplan (PDF)
Visualisierung (PDF)


Studienauftrag Industrieplatz Ost

Studienauftrag Industrieplatz Ost

Das Projekt OFFENE MITTE gewinnt den Studienauftrag «Industrieplatz Ost». Am Montag, 7. März 2016, fand die Schlussjurierung zum regional und überregional besetzten Studienauftrag «Industrieplatz Ost» der Losinger Marazzi AG in Neuhausen am Rheinfall statt. Dabei wurde das Projekt OFFENE MITTE des Architekturbüros Dachtler Partner AG Architekten aus Zürich einstimmig als Sieger gewählt.

Medienmitteilung (PDF)


Orientierung Quartierplan Wildenstrasse - Chilesteig

Orientierung Quartierplan Wildenstrasse - Chilesteig

Orientierende Unterlagen
Nachstehend sind die rechtsverbindlichen Unterlagen (Quartierplan Vorschriften, Quartierplan, Erläuternder Bericht) zum Download bereitgestellt.

Medienmitteilung (PDF)


Projekt Gebiet Rüüti (IVF Hartmann Areal)

Projekt Gebiet Rüüti (IVF Hartmann Areal)

Gestützt auf Art. 11 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht im Kanton Schaffhausen vom 1. Dezember 1997 (Baugesetz; SHR 700.100) wurde öffentlich aufgelegt: Teilrevision Nutzungsplanung Gebiet Rüüti (IVF Hartmann-Areal) «8. Teilrevision der Bauordnung sowie 16. Teilrevision des Zonenplans». Die öffentliche Auflage erfolgte vom 19. Februar 2016 bis 21. März 2016.

Innert der Auflagefrist erfolgte kein Rekurs beim Regierungsrat des Kantons Schaffhausen.

Nachfolgend sind die Unterlagen für die Teilrevision der Nutzungsplanung zum Download bereitgestellt.

Teilrevision Zonenplan (PDF)
Teilrevision Bauordnung (PDF)
Planungsbericht (PDF)
Medienmitteilung (PDF)


Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 15. November 2016 den Quartierplan «Areal IVF Hartmann AG» für das Gebiet Rüüti gutgeheissen und das Planungsreferat mit der öffentlichen Auflage desselbigen betraut. Die Auflage erfolgt vom 18. November 2016 bis und mit 7. Dezember 2016.

Die Unterlagen für die Teilrevision Gebiet Rüüti (IVF Hartmann Areal) liegen während der Auflagefrist auf dem Bausekretariat Neuhausen am Rheinfall, Zentralstrasse 52, 8212 Neuhausen am Rheinfall auf. Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, 09.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr. Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden.


Teilrevision Richtplan Kernzone I Teilgebiet II - Weinbergstrasse

Gestützt auf Art. 59 Abs. 4 der Bauordnung der Einwohnergemeinde Neuhausen am Rheinfall vom 1. September 1988 (Bauordnung; NRB 700.100) ist derzeit öffentlich aufgelegt: Teilrevision des Richtplans Kernzone I, Teilgebiet II - Weinbergstrasse. Die öffentliche Auflage erfolgt vom 6. Mai 2016 bis 6. Juni 2016.

Die Unterlagen für die Teilrevision des Richtplans liegen während der Auflagefrist auf dem Bausekretariat Neuhausen am Rheinfall, Zentralstrasse 52, 8212 Neuhausen am Rheinfall auf. Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, 09.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr. Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden.

Nachfolgend sind die Unterlagen für die Teilrevision des Richtplans zum Download bereitgestellt.

Beschluss Gemeinderat (PDF)
Planungsbericht/Teilrevision (PDF)
Medienmitteilung (PDF)

Totalrevision Nutzungsplanung

Medienmitteilung
Der Gemeinderat hat nach Kenntnisnahme des Vorprüfungsberichts des kantonalen Planungs- und Naturschutzamts an seiner Sitzung vom 7. Juni 2016 den totalrevidierten Zonenplan und die dazugehörige Bauordnung in zweiter Lesung gutgeheissen.

Das gemäss Art. 11 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht im Kanton Schaffhausen vom 1. Dezember 1997 (SHR 700.100) vorgesehene Einwendungsverfahren fand vom 10. Juni 2016 bis 11. Juli 2016 mit der öffentlichen Auflage im Amtsblatt für den Kanton Schaffhausen Nr. 23 vom 10. Juni 2016 statt. Mit der Totalrevision des Zonenplans und der Bauordnung wurde zeitgleich der Richtplan Zentrumszone aufgelegt. Innert der Auflagefrist sind Einwendungen beim Gemeinderat eingegangen, die der Gemeinderat alle behandelt hat (vgl. ausführlich dazu Planungsbericht, S. 27).

Der Einwohnerrat hat über den Zonenplan, die Bauordnung und den Gewässerraum zu befinden. Gegen diese drei Beschlüsse steht das fakultative Referendum offen. Sollte der Zonenplan oder die Bauordnung abgelehnt werden, so fallen beide Erlasse dahin. Die Ausscheidung des Gewässerraums kann demgegenüber auch im heute geltenden Zonenplan umgesetzt werden.

Die neue Bauordnung sieht vor, dass der Einwohnerrat den Richtplan künftig genehmigen muss. Gestützt auf Art. 26 lit. m der Verfassung der Einwohnergemeinde Neuhausen am Rheinfall vom 29. Juni 2003 (NRB 101.000) hat der Gemeinderat am 18. Oktober befunden, es sei sinnvoll, bereits den neuen Richtplan Zentrumszone dem Einwohnerrat zur Genehmigung vorzulegen, obwohl dies nach der geltenden Bauordnung nicht erforderlich wäre. Über den Richtplan Zentrumszone entscheidet der Einwohnerrat abschliessend.

Medienmitteilung zum Dialogforum vom 14. Juni 2016 (PDF)
Vorprüfungsbericht Kanton Schaffhausen (PDF)
Bericht und Antrag betreffend Totalrevision Nutzungsplanung (PDF)


Gefahrenkarte
Von der Gefahrenkarte kann der Einwohnerrat nur Kenntnis nehmen, da diese nach Art. 8a Abs. 1 Satz 1 BauG der Kanton erstellt.

Nachfolgend ist die Gefahrenkarte zum Download bereitgestellt.

Gefahrenkarte (PDF)


Naturschutzinventar
Das Naturschutzinventar vom 11. Januar 1992 wurde 2016 überarbeitet. Die öffentliche Auflage erfolgte vom 13. Mai 2016 bis 2. Juni 2016 im Amtsblatt des Kantons Schaffhausen (Nr.19/13.05.2016). Mit Gemeinderatsbeschluss vom 18. Oktober 2016 verabschiedete der Gemeinderat das Naturschutzinventar für die Genehmigung durch den Regierungsrat. Das Verfahren für die Revision des Naturschutzinventars 2016 erfolgt parallel zur Revision der Nutzungsplanung.

Nachfolgend ist der Übersichtsplan des Naturschutzinventars zum Download bereitgestellt.

Naturschutzinventar Übersichtsplan (PDF)

Projekt Quartierplan «Rheingoldstrasse»

Projekt Quartierplan «Rheingoldstrasse»

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 24. Januar 2017 den Quartierplan «Rheingoldstrasse» (Grundstücke GB Nrn. 771, 773 und 775) in 1. Lesung gutgeheissen und das Planungsreferat mit der öffentlichen Auflage desselbigen betraut. Die Auflage erfolgt vom 27. Januar 2017 bis und mit 16. Februar 2017.

Die Unterlagen für den Quartierplan «Rheingoldstrasse» liegen während der Auflagefrist auf dem Bausekretariat Neuhausen am Rheinfall, Zentralstrasse 52, 8212 Neuhausen am Rheinfall auf. Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, 09.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr. Innerhalb der Auflagefrist können beim Gemeinderat schriftlich Einwendungen erhoben werden.

Orientierung Quartierplan

Nachstehend sind die Unterlagen der öffentlichen Auflage (Quartierplan Vorschriften, Erläuterungsbericht, Quartierplan) zum Download bereitgestellt.

Medienmitteilung (PDF)
Beschluss Gemeinderat (PDF)


Bestandteile Quartierplan öffentliche Auflage

Quartierplan Vorschriften (PDF)
Quartierplan (Situationsplan 1:500) (PDF)
Erläuternder Bericht (PDF)

Teilrevision Zonenplan Rabenfluh

Gestützt auf Art. 11 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht im Kanton Schaffhausen vom 1. Dezember 1997 (Baugesetz; SHR 700.100) wird öffentlich aufgelegt: Teilrevision Zonenplan Rabenfluh «17. Teilrevision des Zonenplans» (GB Nr. 1107).
Dauer der öffentlichen Auflage: 26. Mai bis 26. Juni 2017.

Die Unterlagen für die Teilrevision des Zonenplans liegen während der Auflagefrist auf dem Bausekretariat Neuhausen am Rheinfall, Zentralstrasse 52, 8212 Neuhausen am Rheinfall, auf. Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, 09.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr.

Nachfolgend sind die Unterlagen für die Teilrevision des Zonenplans Rabenfluh zum Download bereitgestellt.

Beschluss Gemeinderat (PDF)
Erläuternder Bericht (PDF)
Situationsplan (PDF)
Medienmitteilung (PDF)